Leine Head

Wieder Zweiter beim Leine Head

Auf dem letzten Kilometer Richtung Ziel
Christian, Hannes, Henning, Assi, Michael K., Fabian, Pierre, Andreas, Markus

17. September - Der Start beim 'Head of the River Leine' des RV Linden in Hannover verlief aus mehrerer Hinsicht etwas unglücklich. Auch aus diesem Grund entsteht der Bericht mit ausserordentlicher Verspätung.

 

Es begann damit, dass sich Michael G. ("Bam, die Beine") am Freitag Abend beim Abschlusstraining einen kleinen Hexenschuss einfing und wir in kürzester Zeit Ersatz finden mussten. Glücklicherweise konnte Hannes für ihn einspringen. Danke dafür! Unser Rennen wurde mit einer Startzeit um ca. 17h30 in die letzte Startgruppe gelegt. Daraufhin beschlossen wir erst (zu) spät in Hamburg loszufahren. Am nördlichen Autobahnkreuz von Hannover bildete sich in der Zwischenzeit ein 20 km langer Stau, den wir dann versuchten über die Landstraßen zu umfahren. Diese Idee hatten natürlich auch andere. Von unterwegs nahmen wir Kontakt zur Regattaleitung auf, um unsere knappe Ankunftszeit anzukündigen. Während wir uns im stauenden Verkehr in den Fahrzeugen umzogen, ging es dann vom Auto praktisch direkt in den vom RV Linden zur Verfügung gestellten Janousek-Achter älterer Bauart. Unser 'Wunschboot' Hotti vom DRC Hannover hatte sich Ex-Mitglied Florian Keiler für sein Team gesichert, nachdem klar wurde, dass es zum Aufeinandertreffen DRC Hannover : WSAP Hamburg kommen würde.

 

Auf dem Wasser verkabelten wir noch notdürftig unsere CoxBox mit einer elend langen Kabelage (was erstaunlicherweise zu keiner Behinderung während des Ruderns führte). Im Vergleich zum letzten Jahr strömte die Leine deutlich weniger und so gelang es Assi gut das Boot durch die zum Teil engen Passagen zu steuern. Das Rennen verlief soweit ganz gut. Auf dem ersten Teilstück haben wir vielleicht etwas zu viel Kraft gelassen, so dass wir zum Ende hin nicht richtig zulegen konnten. Auf den Masters A Achter des RV Uelzen konnten wir trotzdem fast eine Minute gut machen. Florian, der hinter uns auch in Masters B startete, knappste sich allerdings schon bei der Zwischenzeit auf seiner Heimstrecke drei Sekunden ab. Am Ende lag sein Boot sieben Sekunden vor unserem. Ich denke, ruderisch waren wir gleich auf, die Erfahrungen mit dem heimischen, strömenden Gewässern haben die DRCler besser nutzen können. Hoffentlich können wir uns im kommenden Jahr nochmal messen.

Unsere Zeit: 13m58s

 

Trotz der ganzen Hektik war es dann doch auch irgendwie lustig. Für Michael K. und Pierre war es WSAP-Regatta-Debüt. Wir freuen uns sehr, die beiden mit an Bord zu haben. Leider hatten wir keinen 'Landdienst' und auf den Webseiten sind keine Fotos der Regatta, geschweige denn, von uns zu finden. Daher gibt es hier nur ein paar Handy-Schnappschüsse im Abendlicht.

(Inzwischen konnte Florian noch ein Foto von uns im Boot auftreiben. Danke!)

 

Fabian

 

Ergebnisse