Anfänger/Wiedereinsteiger

Demnächst Anfängerkurse in 2015!

Hallo liebe Ruder-Interessenten!

Die Kurse sind in Planung, der erste Kurs des Jahres wird am Wochenende 23. Und 24 Mai 2015 stattfinden. Dabei werden die Grundlagen der Bewegung, Boots- und Fahrtgebietskunde erlernt und im Vierer oder Achter in vier Trainingseinheiten eine fundierte Grundlage für das weitere Erlernen des Sports im allgemeinen Training gelegt.

 

Kursbeginn jeweils ca. 9:30, Ende ca. 16:00.

Anmeldungen bitte an den Ruderwart (ruderwart(at)wsap-hamburg(dot)de). Die Überweisung des Kursbeitrages sollte dann nach E-Mail-Bestätigung durch den Ruderwart auf das unten genannte Konto erfolgen.

 

Ruderkurs:
Der erste Kurs des Jahres besteht aus 8-12 Teilnehmern. 4 x habt ihr dann die Möglichkeit den genialen Rudersport und unser Vereinsleben kennen zu lernen. 

 

Eine Rudereinheit dauert ca. 120 Minuten. Bitte bringt Sportkleidung (nicht zu weit), Wechselkleidung, Handtuch, Turnschuhe mit schmalen Hacken, Getränke und gute Laune mit!


Kursgebühr:
Die Kursgebühr in Höhe von 65 Euro beinhaltet auch eine Kleinigkeit zu Essen zur Mittagspause und wird euch beim Eintritt in den Verein mit 25 Euro angerechnet! Bitte das Geld vor Kursbeginn auf das Konto der WSAP überweisen (Hamburger Sparkasse; Konto 1280156199; BLZ 20050550, Zweck: „Anfängerkurs“ + Name). 

 

Erfahrungsbericht
von Anfängerin Mäggie vom Wochenendkurs 23. / 24.05.2015

 

Mein erster Tag bei der WSAP

 

In Hamburg gehört das Wasser einfach dazu. Und von ihm aus kann man auch am besten die Stadt erkunden. Das dachten Franzi und ich uns, als wir auf der Suche nach einem Sport im Freien und auf dem Wasser waren. Somit fiel die Wahl nicht schwer. Eines Tages joggten wir ganz spontan bei der WSAP vorbei um uns das Vereinsgelände genauer anzuschauen und schwuppdiwupp fanden wir uns im Boot mit drei anderen sehr freundlichen Vereinsmitgliedern wieder. Franzi hatte ja schon Rudererfahrung und mir war schnell klar: Das möchte ich richtig lernen!

 

So kam der Anfänger-Intensivkurs über Pfingsten genau richtig. Am ersten Tag fiel das Aufstehen beim bekannten Hamburger „Fissel-Wetter“ ein wenig schwer, doch sobald wir die ersten Übungen am Ruderergometer machten, war das schlechte Wetter bald vergessen. Hier konnten wir einmal trocken den Bewegungsablauf üben, was mir im Nachhinein sehr geholfen hat. Dann ging es erwartungsvoll an den Steg. Unser erstes Boot sollte ein Vierer sein, mit Stephan als Steuermann. Hier lernten wir zunächst das richtige Einsteigen, die Führung der Ruderblätter im und auf dem Wasser und ganz wichtig: Die möglichst parallele Hand-Führung. Damit hatten wir Mädels am meisten Schwierigkeiten. Die Herren der Schöpfung mussten hin und wieder zur richtigen Beinhaltung angehalten werden. Im Vierer durften wir zunächst einzeln die Ruderbewegungen üben. Dann stieg immer ein Ruderer mehr mit in die Bewegung ein und Stück für Stück bekamen wir als Mannschaft immer längere Rudersequenzen hin. Nach einer ausgiebigen Mittagspause, bei welcher genügend Zeit zum Austausch und neuem Kennenlernen blieb, konnten wir das Gelernte nochmals im Vierer, nun mit Frank als Steuermann, weiter vertiefen und üben. Es war ein schönes Erfolgserlebnis, als wir nun bei sonnigem Wetter schon ein paar mehr rhythmische Schläge hinbekamen.

 

Am Pfingstsonntag wurden wir dann für unsere Bemühungen am Samstag belohnt und durften bei herrlichem Wetter und spiegelglattem Alsterwasser im Achter bis zur Binnenalster gleiten. Dank unseres erfahrenen und mutigen Steuermannes Christian hat das erstaunlich gut funktioniert und auf der Rückfahrt spürte man das erste Mal eine gewisse Dynamik im Boot, die Bewegungen wurden bei allen flüssiger und wir passten uns immer besser unserem Schlagmann an. Bei stärkendem Essen in der Mittagspause wurde dann der Erholung und Sonne gefrönt. Am Nachmittag folgte schließlich der etwas aufregendere Teil: Ein paar von uns Anfängern durften das Skiff ausprobieren. Uns allen war klar, dass das nicht einfach wird. Dank Katja wurde ich sehr behutsam an das Austarieren des wackeligen Bootes herangeführt. Zunächst half sie mir am Steg einzusteigen und ließ mich dann vorsichtig ausprobieren wie schnell eine minimale Körperbewegung sich auf die Stabilität des Bootes auswirken kann. Das war die Krönung des Anfängerkurses und wir blieben erstaunlicherweise alle mehr oder weniger trocken! Zusammenfassend war es ein klasse Wochenende, was einem den Rudersport näher bringen konnte. Wir konnten sowohl in den Sport an sich als auch in das Vereinsleben hineinschnuppern und neue Bekanntschaften machen. Meine Entscheidung ist ziemlich schnell gefallen: Das möchte ich nun öfters erleben  !

 

Mäggie