Geile Meile II

2. Geile Meile 2011

Am Samstag, 29. Oktober, war es wieder soweit. Die zweite Geile Meile in 2011 sollte gerudert werden. Pünktlich fanden sich alle im Bootshaus ein. Es war schon eine stattliche Gruppe, die sich zum obligatorischen Zählappell vom Fahrtenleiter Klaus Schopper Schulter an Schulter an der Wasserkante in einer Reihe aufstellte. Sage und schreibe 38 Ruderinnen und Ruderer wurden abgezählt. Verstärkung bekamen wir wieder aus den Rudervereinen von Uelzen und Oldenburg. Diese Tour hat sich in Norddeutschland zu einer Institution entwickelt.

 

Die Einteilung in die Boote erfolgte problemlos, denn die Mannschaften wurden bunt gemischt. Um 09.15 Uhr machte sich eine Armada von 7 Ruderbooten (!) auf den Weg den Isebekkanal zu erkunden. 

 

Danach ruderten wir mit Zwischenstopp beim RC Germania/Favorite vorbei an der Fontäne zur kleinen Alster. Man hörte die Fotoapparate der Touristen klicken, denn unsere Boote vor dieser Kulisse waren ein Foto wert.

 

Wieder ruderten wir hinaus auf die Alster. Was für ein imposantes Bild bot sich allen! Die Sonne lugte zaghaft heraus und die Spitzen der Kirchtürme und des Telemichels verschwanden im Hochnebel.

 

Wir passierten die Schwanenwik-Spitze und bogen hinein in den Eilbekkanal. Die Fahrt endete abrupt am Kuhmühlenteich, denn der weitere Kanal war wegen Abbruchgefahr der Uferböschung für alle gesperrt.

 

Also ruderten wir zurück auf die Außenalster. Das Wetter hatte sich total geändert. Die Sonne glänzt auf dem See und tauchte die umliegenden Bäume in das schönste bunte Herbstkleid mit Farben in allen Facetten.

 

Dann ging es steuerbord hinein in den Osterbekkanal und die Schlagzahl erhöhte sich, denn die Mittagspause rief beim RV Hanseat. Hier gab es eine verdiente Pause mit 2 Buletten für jeden (zubereitet von unserem Ökonom Kai) und ein kühles Bier. Das schmeckte und weckte die Rudergeister neu. Nach einer gemütlichen Plauderstunde ging es zurück in die Boote. Wir ruderten bis ans Ende des Osterbekkanals, danach ein Stück zurück und wieder steuerbord rein Richtung Stadtparksee. Auch dieser wurde umrundet. Die Weiterfahrt ging Richtung Westen, und dann durften wir nur noch unsere Hausstrecke bis nach Ohlsdorf und zurück bewältigen.

 

Nach 40 km und vielen Eindrücken vom vielseitigen Ruderrevier Hamburgs im Herbst und bei bis zu 14 Grad Temperatur erreichten alle Boote gegen 15.30 Uhr das Bootshaus der WSAP am Isekai.

 

Die Dusche erfrischte alle und hungrig warteten wir im Gastraum. Bald waren die Letzten eingetroffen und Kai servierte leckeren Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffeln. Als Schmankerl gab es als Nachtisch noch einen Bratapfel mit Vanille- und Schokosoße, garniert mit Johannisbeeren.

 

Die Geile Meile 2011 war wieder für alle ein Erlebnis. Ob wir der Einladung des RC Uelzen folgen und in 2 Wochen ihr Ruderrevier beim Abrudern inspizieren? 

 

Zufrieden machten sich langsam alle auf den Heimweg.

 

Gerhard Asmussen

 

Noch viel mehr Bilder gibt es hier zu sehen:

https://picasaweb.google.com/wsapHH/GeileMeilII2011?authkey=Gv1sRgCIPH2KS96v_i4AE